Gründungstag

Gründungstag des ersten Leobner Wohltätigkeitsvereines
Es war schon ein besonderer Tag, als sich am 9. Jänner 1895 Johann Aschl jun., Franz Fischerauer, Franz Herbsthofer, Rupert Jeglitsch, Josef Knauss, Franz Lieb, Ing. Franz Schunko, Andreas Stern, Franz Wehner und Max Witthalm im Gasthaus Fischerauer versammelten.

Geburtsstunde
Damals schlug also die Geburtsstunde der "Oberlandler z'Loibn", des ersten Leobner Wohltätigkeitsvereines, zunächst noch "Alpine Gesellschaft der Oberlandler z'Loibn" genannt. Auf Franz Schunko vulgo Utscher-Franzl fiel damals die Wahl zum Großbauern, Max Witthalm wurde Kleinbauer.

Erste wohltätige Aktion
Schon vier Wochen später, am 6. Februar 1895 beschenkten die Oberlandler - getreu dem Motto "Hilfreich sein alle Zeit" - zwölf bedürftige Kinder mit Schuhen und Strümpfen. Nur einen Tag zuvor hatte man die Genehmigung des Vereins durch den Statthalter von Graz erhalten. Das Vereinslokal befand sich mittlerweile im "Hotel Post" am Hauptplatz.

Christbaumfeier
Bereits am 15. Dezember 1895 fand die zweite Bescherung ("Christbaumfeier") statt, in deren Genuß insgesamt 90 Kinder kamen. Bemerkenswert ist, daß die Christbaumfeiern nicht nur in Leoben selbst, sondern auch in anderen Gemeinden des Bezirkes abgehalten wurden (z.B. in St. Stefan ob Leoben und Traboch). Bei der Christbaumfeier anno 1900 konnten sage und schreibe 123 (!) Kinder beschenkt werden!

Der erste Oberlandler Ball
Am 9. Februar 1897 fand erstmals der Oberlandlerball statt, der recht bald zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt im Leobner Faschingstreiben aufstieg. Im Laufe der Zeit konnte man Gäste nicht nur aus Leoben und dessen Umgebung, sondern auch aus Graz, Bruck/Mur, Knittelfeld und Judenburg begrüßen.
Im Jahre 1904 verlegte man das Vereinslokal vom "Hotel Post" in das Gasthaus "Weißes Kreuz" am Kirchplatz.

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