Turbulenzen

Turbulenzen - Der Erste Weltkrieg
Während des Ersten Weltkrieges war das caritative Wirken auf das Nachsenden von Paketen an die Frontsoldaten, die Unterstützung des Kinderasyls Leoben sowie die Einkleidung von Kindern konzentriert. Bis 1920 waren immerhin 2424 Kinder (!) bedacht worden.

Vom Krieg zurück
Leider fielen in diesem furchtbaren Krieg auch einige unserer Bauern, lichteten sich die Reihen. Im Jänner 1919 wurden durch die Aufnahme sieben neuer Bauern die Weichen für die Zukunft gestellt, unter ihnen auch der dann bereits 1924 zum Großbauern gewählte Johann Hitthaller.

Verein erhielt 1 Mio. Kronen
Im Jahre 1925 erhielt der Verein eine Spende über 1 Mio. Kronen von Dr. Friedrich Fischerauer vulgo Konsul-Fritzl, der in den Vereinigten Staaten die Position eines Generalkonsuls innehatte. Letztlich auch durch diese großzügige Unterstützung war es erstmals möglich, bedürftige alte Menschen bei der Christbescherung zu bedenken. Diese Tradition wird bis zum heutigen Tage fortgesetzt.

Vereinsbanner
Am 4. Oktober 1930 wurde das von den Bäuerinnen gespendete Vereinsbanner nach dessen Weihe in der Jakobikirche in Empfang genommen. Der Aufforderung "Dieses Vereinsbanner mit dem ehrwürdigen Vereinsabzeichen darauf soll die Bauern stets an die gediegene Einfachheit der steirischen Sitten und Gebräuche ermahnen und sie veranlassen, stets in Brüderlichkeit und Eintracht zum Wohle unserer steirischen Heimat zu wirken" folgend, traten die Oberlandler in den folgenden Jahren unter der Führung des Großbauern Johann Hitthaller und des Kloanbauern Mag. Richard Pferschy immer mehr im öffentlichen Leben in Erscheinung und setzten wesentliche Akzente für das kulturelle Leben der Stadt Leoben.

Ein wesentliches Anliegen in dieser Zeit war es auch, die Kontakte zu den Brudervereinen zu vertiefen, was vor allem durch die gegenseitige Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen geschah.

Unsichere Zeiten
Leider wirkten sich die politisch unsicheren Zeiten und die rasant schlechter werdende Wirtschaftslage etwa ab diesem Zeitpunkt auch für die Oberlandler immer ungünstiger aus. So erbrachte der Reinerlös des Oberlandler Balls 1937 (der letzte Ball bis 1948) nur mehr einen Reingewinn von öS 47,89.

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